Serie 4/1

Der Aperitif

Eine Flasche Asbach Uralt steht neben einem Cocktail-Shaker und zwei gefüllten Gläsern mit orangefarbenen Drinks, die jeweils mit einer Orangenscheibe und Cocktailkirsche garniert sind. Im Hintergrund liegen frische Orangen und Zitronen auf dunklem Untergrund.

Grundsätzliche Regeln

Der Aperitif soll den Magen auf das Essen vorbereiten. Seinen Ursprung hat er in der Naturheilkunde. Verdauungswirksame Stoffe aus Kräuter wurden mit Hilfe von Wein oder Spirituosen ausgezogen und vor dem Essen gereicht. In Frankreich, wo die Sitte entstand, war dies besonders abends vor der Hauptmahlzeit üblich.

Die Aperitif-Kräuterauszüge wurden schon im vorigen Jahrhundert in Frankreich und Italien als Markenspirituosen hergestellt. Die bekanntesten sind Byrrh, Campari, Cynar, Dubonnet, Perod, Picon, Ramazzotti, Ricard und verschiedene Wermutweine. Übliche Menge: ein Südweinglas oder die gleiche Menge in einem größeren Glas mit zusätzlich Wasser, Zitrone sowie etwas Eis.

Heute ist es in vielen Ländern üblich, Aperitifs vor jeder Mahlzeit zu reichen. Dabei werden nicht nur die oben erwähnten Aperitif-Getränke, sondem in stärkerem Maße auch verlängerte Spirituosen - Weinbrand, Whisky und Gin - genommen. Besonders beliebt, erfrischend und anregend ist der

Asbach Sour

4 cl Asbach Uralt, 4 cl Zitronensaft, 2 cl Orangensaft, 2 cl Zuckersirup

Mit Eiswürfeln im Shaker schütteln, in ein Cocktailglas seihen und mit einer Orangenscheibe am Glasrand servieren.

Wer einen Longdrink wünscht, kann Sodawasser nach Belieben auffüllen.